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Dämpfer im Saarland

Rückschlag für jungen Neuenrader Justin Krasniqi im WAKC

Auf dem Saarlandring in Uchtelfangen fand am vergangenen Wochenende Runde 3 des Westdeutschen ADAC Kart-Cup (WAKC) statt. Für den jungen Neuenrader endete dieses Wochenende absolut nicht nach Plan und nicht zu seinen Gunsten. Letztlich standen in den beiden Rennen ein sechster und ein 18. Platz zu Buche.

Die Trainings am Freitag zeigten, dass Mechaniker Dennis Tuszynski und Krasniqi grundsätzlich auf dem richtigen Weg sind. Auch die Samstagstrainings verliefen bis auf einen harten "Einschlag" in die gut gepolsterte Mauer zufriedenstellend.

In der Qualifikation am Sonntagvormittag ordnete der Hönnestädter sein Kart auf Startplatz fünf für Rennen eins ein. "Den Speed gehen wir locker mit", sagte Mechaniker und Betreuer Dennis Tuszynski. Gleich am Start verlor Krasniqi einen Startplatz und fuhr auf Rang sechs ins Ziel. "Es hätte besser laufen müssen. Zufrieden mit dem Ergebnis bin ich absolut nicht" , lautete Justin Krasniqi's Zwischenfazit. Nun legte das Team alle Kraft und volles Risiko auf das zweite Rennen am Nachmittag.

Auch dieser Lauf endete nicht gut für den ehrgeizigen Neuenrader. Schon in der ersten Kurve schon ein Kontrahent Krasniqi aggressiv in die Außenmauer. Der Bolide des Neuenraders schlug dort ein, drehte sich einmal um seine eigene Achse und sortierte sich als Achtzehnter wieder ein. "Dass Justin so überhaupt weiter gefahren ist, zeigt mir wie so oft, dass sein Wille sehr groß ist. Das linke Rad stand durch den Unfall komplett schief, die Lenksäule war verbogen, und mit einer krummen Hinterachse lässt sich auch nicht mehr so leicht fahren", sagte Vater Arsim Krasniqi.

Unsere Vorbereitungen haben sich leider nicht bezahlt gemacht. Der Saarlandring und ich haben uns auch in diesem Jahr schwer getan", bilanzierte der Nachwuchspilot und ergänzte: " Den Speed sind wir über das ganze Wochenende hinweg mitgegangen, das Sodi-Kart läuft nach wie vor perfekt, nur mit so einem Schaden war nur Schadensbegrenzung möglich". Nun vergessen wir den Saarlandring und konzentrieren uns voll auf das nächste Rennen auf dem Hunsrückring in Hahn, um dort voll anzugreifen", sagt ein trauriger, aber motivierter Justin Krasniqi.

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