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Traumstart für Justin Krasniqi

Der junge Neuenrader Kartfahrer verbuchte zum Saisonauftakt im Westdeutschen ADAC Kart-Cup (WAKC) am vergangenen Wochenende den Tagessieg und die Bestzeit. Nach Rang eins im ersten Rennen sprang auf dem Erftlandring in Kerpen im zweiten Lauf Platz zwei für den Hönnestädter heraus.

Gut vorbereitet traf Justin Krasniqi in Kerpen ein, gab eine Position zwischen drei und fünf als Ziel an. Erstmals war der Neuenrader mit seinem Neuen Sodi Kart unterwegs. Vater Arsim Krasniqi ergänzte daher im Vorfeld: "Justin muss sich peu à peu an die Grenzen des machbaren an seinem Sodi Kart sowie an den Regen in Kerpen herantasten." Die Bedingungen waren für die 28 Teilnehmer der World Formula Klasse alles andere als optimal. Das freie Training am Samstagmorgen absolvierten einige Piloten noch auf Slicks, beim Zeittraining hingegen, war daran nicht mehr zu denken, der Regen wurde zu stark. Justin Krasniqi stellte sein Kart auf Startplatz fünf für Rennen eins ab.

Beim Start verlor der Hönnestädter ein bis zwei Positionen, leistete sich zudem einen leichten Fahrfehler. In der Spitzkehre stand sein Fahrzeug quer, so dass Krasniqi noch einmal von einigen Kontrahenten passiert wurde. Es begann eine rasante Aufholjagd, Krasniqi pflügte förmlich durchs Feld und übernahm neun Runden vor Schluss die Spitze, baute sich sogar ein Polster von 1,9 Sekunden zum Zweitplatzierten auf und zauberte auch die schnellste Rennrunde auf den Asphalt. 

Damit ging Krasniqi im zweiten Lauf erstmals in seiner jungen Karriere von der Pole Position auf die Strecke. Doch diese machte ihm die Konkurrenz schnell streitig. Nach einem Kontakt von hinten Stand der Bolide des Youngsters nach Kurve eins quer, wurde zudem einige Meter von einem anderen Piloten über die Strecke geschoben, bis sich Krasniqi schließlich befreien konnte. Erneut begann Krasniqi eine grandiose Aufholjagd, war schließlich Zweiter hinter Tom Kölsch, der ebenfalls für das Beule-Kart Racing Team an den Start geht. Vier Runden vor Schluss war der Neuenrader in Schlagdistanz, konnte den führenden aber nicht mehr überholen. In der Endabrechnung standen damit Tagessieg und Bestzeit.

"Ich bin einfach nur glücklich, das so gute Abschneiden war nicht geplant", sagte Justin Krasniqi. "Das neue Sodi Kart fährt sich wie auf Schienen, einfach der Hammer", jubelte der Nachwuchsfahrer an der Seite seines Mechaniker und Betreuers Dennis Tuszynski und der Eltern Arsim und Jennifer Krasniqi, die auf dem Erftlandring ebenfalls vor Ort waren.

Am 18. und 19. April will das Duo Krasniqi/Tuszynski Ihren 2 Punkte Vorsprung weiter ausbauen.

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