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Saison mit Höhen und Tiefen

Justin Krasniqi beendet Saison im WAKC als Elfter und steckt sich neue Ziele

Der junge Neuenrader Motorsportler Justin Krasniqi beendet seine Debütsaison im Westdeutschen ADAC Kart-Cup mit gemischten Gefühlen, blickt aber zuversichtlich auf die Saison 2015 voraus.

Mit Gesamtplatz elf im WAKC, der Qualifikation zum Bundesendlauf und einem verdienten achten Platz in Templin absolvierte das Talent aus der Hönnestadt seine Saison im Kart-Rundstreckensport. "Es war die absolut richtige Entscheidung Justin in den WAKC einzuschreiben", sagt Vater, Mechaniker und Fan Arsim Krasniqi. Dass es kein leichtes Unterfangen werden würde, war der Motorsport begeisterten Familie von Anfang an klar, dennoch wagte man den Schritt in den Westdeutschen ADAC Kart-Cup.

Zum Saisonauftakt lief es auf dem Erftlandring in Kerpen alles andere als nach Plan. Nervosität, ein Unfall im ersten Rennen und die danach auftauchende Zurückhaltung bescherten Justin Krasniqi einen schlechten Start. Schon wesentlich besser lief es danach im Hagener Motodrom. Das Rennwochenende in der Nachbarschaft beendete Justin Krasniqi als Zehnter, bevor es im Saarländischen Uchtelfangen auf dem Saarlandring einen kleinen Rückschlag gab. Der Junge Neuenrader hatte mit der engen Streckenführung und den kurzen Auslaufzonen Probleme. Weiter ging es mit dem Rennen in Hahn, bei dem nahezu alles passte und am Ende ein guter sechster Rang zu Buche stand. Tage zuvor wurde Justin und das Beule Kart Racing-Team vom gleichnamigen Teamchef Joachim Beule aufgenommen.

auf dem Vogelsbergring in Wittgenborn war "Team Krasniqi" daher guter Dinge, eine starke Performance abliefern zu können. Das Material aber spielte nicht mit - ein zerstörtes Kettenritzel und eine gerissene Kette verhinderten eine bessere Platzierung als Rang 14. Beim Saisonfinale in Liedolsheim wiederum lief es nahezu perfekt. Justin Krasniqi verbuchte die schnellste Rennrunde und wurde starker Sechster der Tageswertung. Die WAKC-Saison schloss der Neuenrader so noch mit Rang elf ab.

"Unser Ziel war es, in die Top-Ten einzufahren, dieses Ziel haben wir um einen Platz verfehlt", betonte Vater Arsim Krasniqi. "Ich denke, dass es auch für weiter vorne gereicht hätte. Man muss aber bedenken, dass ich einer der jüngsten in dieser Meisterschaft der klasse "World Formula" war und wir noch nicht die Erfahrung hatten. Im Großen und Ganzen sind wir aber mit unserem ersten Jahr sehr zufrieden. "Einige Verbesserungen und Optimierungen müssen wir noch vornehmen, um 2015 vorne mitzumischen", sagte Kartpilot Justin, der auch seinen heimischen Unterstützern IBG Neuenrade und Echterhage Holding  sehr dankbar für eine einzigartige Unterstützung ist.

Die Planungen für 2015 laufen bereits auf Hochtouren, das Kart muss komplett gecheckt werden und ggf. gegen ein neueres ersetzt werden um die geplanten Siege einfahren zu können, weitere Ziele und Pläne für die nächste Serie 2015  sind noch in Arbeit.

Justin Krasniqi Racing bedankt sich bei allen Beteiligten für ein tolles Jahr 2014, gemeinsam waren wir stark und 2015 werden wir noch stärker.

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