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Platz acht für Justin Krasniqi beim Bundesendlauf 2014 in Templin

Der Motor als Bremsklotz

Probleme mit dem Motor verhinderten, dass der junge Neuenrader Kartfahrer Justin Krasniqi in Templin sein volles Potenzial abrufen konnte.

Dennoch sprang am Ende immerhin Rang Acht heraus.

Auf dem "Templiner Ring" in der Uckermark fand am vergangenen Wochenende der Bundesendlauf der besten Piloten der vier ADAC-Regionalserien statt. Mit dabei war auch der junge Neuenrader Justin Krasniqi, der sich ebenfalls unter den 119 Teilnehmern qualifizierte und am Ende Rang acht belegte.

Mit dem Training begann das Neuenrader Karttalent bereits am vergangenem Mittwoch. An den darauffolgenden Tagen stellte das Team fest, dass die Zeiten der Konkurrenz nicht ohne weiteres einholbar sein würden. Bis in die Abendstunden wurde dementsprechend am Kart des jungen Hönnestädters geschraubt. Nicht nur das "Setup 

" bereitete Kopfzerbrechen, auch die ständig wechselnden Witterungsbedingungen machten es Justin sowie Vater und Mechaniker Arsim Krasniqi, die unter der Fahne des Hagener Beule-Kart Racing Team antreten, schwer. Die drei freien Trainings und die Qualifikation für das Rennen am Sonntag fanden im Regen statt, was Justin Krasniqi zum Verhängnis wurde: Motor und Vergaser gaben ihren Dienst auf. "Der Antriebsstrang lief plötzlich nicht mehr so wie er sollte, der Vergaser hat einfach zuviel Wasser abbekommen, sodass ein wirkliches fahren nicht möglich war", erläuterte Vater Arsim. Krasniqi.

Im Qualifikationstraining erfuhr der Nachwuchspilot Startplatz 13 für das erste Rennen am Sonntagmorgen. Der Regen hatte mittlerweile aufgehört, aber der Kurs war auf einzelnen Abschnitten noch nass. Darum entschied sich Vater Arsim Krasniqi seinen Schützling mit Regenreifen ins Rennen zu schicken. Mit weiterhin lädiertem Motor fuhr der Neuenrader im ersten Lauf Rang 13 ein. Eine Menge "Hausaufgaben" boten sich damit in der Pause zwischen den beiden Rennen. Den Motor setzte Teamchef Joachim Beule kurzerhand instand. Zumindest in dieser Hinsicht stand einem Angriff auf die Top 10 im zweiten Rennen nichts mehr im Wege. Arsim Krasniqi optimierte noch einmal das "Setup" des Karts. Von Startplatz 13 nahm Justin Krasniqi den zweiten Durchgang auf, gewann zunächst zwei Plätze, wurde in Kurve eins etwas härter angeschoben und hatte dadurch eine Quersteher. Auf Position 15 fand der Hönnestädter wieder Anschluss. Die Zielflagge sah Justin Krasniqi nach einer kampfstarken Vorstellung als neunter und der Viertschnellsten Zeit der 19 Teilnehmer. In der Tageswertung ergab sich Rang acht für das Bundesfinale .

"Ich wusste, dass es sehr schwer sein wird beim Bundesendlauf. Mit einem Top-Ten-Ergebnis als Ziel sind wir in Templin angereist, als achter bin ich abgereist", so Justin Krasniqi's zufriedenes Fazit. "Ich denke es hätte auch etwas weiter nach vorne gehen können, dafür ging aber zuviel schief", ergänzte der Schüler. Vater Arsim schlgut in eine ähnliche Kerbe. "An den Trainingstagen von Mittwoch bis Samstag konnten wir einfach nicht den Speed der Konkurrenz mitgehen. Ich bin zufrieden, was Justin geleistet hat, nicht nur in Templin, sondern die gesamte Saison über", äußerte der Vater des jungen Rennfahrers. Die kommende Saison geht das Gespann mit einigen Neuerungen und höheren Erwartungen an den Start.

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